Shot Clock Masters Atzenbrugg

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Weltpremiere in Atzenbrugg von 7.-10.6.2018

Die European Tour hat eine große Uhr im Gepäck und die Tour-Profis, darunter 11 Österreicher, bekommen gnadenlos einen Penalty, wenn der Ball nicht innerhalb von 40 Sekunden in der Luft ist. Man wird sehen, wie sich die Elite des Golfsports mit dieser Neuerung tut und wartet gespannt darauf ob die Scores darunter leiden werden.

Tag 1 der Shot Clock

Besonders im Fokus sind nach der verletzungsbedingten Absage von Bernd Wiesberger natürlich Matthias Schwab und Sepp Straka. Beide erfüllen die Erwartungen und bringen mit der 69 (-3) gute Ergebnisse ins Clubhaus. Sepp Straka hat auch in Atzenbrugg seinen Freund Clemens Dvorak an der Tasche. Für die anderen Österreicher läuft es nicht nach Wunsch.

Lukas Nemecz  73 (+1), Clemens Prader 74 (+2) und Amateur Maximilian Steinlechner 75(+3). Altstar Markus Brier spielt die 75 (+3) und Publikumsliebling Miguel Angel Jimènez locht auf der 18 noch seinen Putt zum Birdie und zur 67 (-5).

Nach Tag 1 führt der Schwede Oscar Lengden mit der 66 (-6).

Tag 2

Miguel Angel Jimènez spielt weiter groß auf und mit der 70 (-2) und gesamt -7 findet sich der Spanier auf dem geteilten 4. Platz wieder. Matthias Schwab zeigt sich weiter völlig unbeeindruckt und knallt eine 68 (-4) aufs Scoreboard. Matthias hat nur 2 Schläge Rückstand auf den Führenden Mikko Korhonen (Fin). Amerika-Import Sepp Straka hat heute Probleme, aber mit der 75 (+3) schafft er locker den Sprung ins Wochenende. Lukas Nemècz spielt die 71 (-1) und ist genauso dabei wie Markus Brier (71) und Clemens Prader (Par). Prader hat ein super Finish mit 3 Birdies und freut sich auch, noch 2 Tage länger mitspielen zu dürfen. Somit sind 5 Österreicher morgen am Moving Day dabei.

Moving Day

Clemens Prader schafft die erhoffte Aufholjagd leider nicht und scheidet  mit der 76 (+4) aus dem Turnier aus. Markus Brier spielt die 70 (-2) und findet sich am Ende des Tages auf T48. Lukas Nemècz spielt wieder die 71 (-1) rückt auf  T41. Sepp Straka findet sich am Leaderboard nach der 70 (-2) auf Rang T38 und wird am Finaltag alles auf eine Karte setzen. Matthias Schwab rutscht mit der 73 (+1) auf Rang 11 zurück und hat vor dem Finaltag 7 Schläge Rückstand auf den Finnen Korhonen (-13). Miguel Angel Jimènez spielt PAR und hat als geteilter Dritter 6 Schläge Rückstand auf den Führenden Korhonen. Morgen ist ein absoluter Angriff der Österreicher zu erwarten.

Finale

Markus Brier gerät ein wenig unter die Räder, findet keine Rhythmus und mit 8 Bogeys und keinem Birdie wird es Rang 58.

Lukas Nemecz ist mit der 74 (+2) auch nicht zufrieden, denn die bedeutet Rang 50. Lukas, der auf den Front Nine wirklich sehr gutes Golf spielt, kann auf den Back Nine nicht anschließen – auf der European Tour wird jeder Fehler einfach bestraft! Für Lukas geht es nächste Woche bereits auf der Challenge Tour weiter.

Der österreichische Amerikaner Sepp Straka kommt leider auch nicht wirklich auf Touren und mit der 73 (+1) findet er sich auf Platz 43. “Leider war mein Spiel zu unkonstant, aber ich habe mich wirklich sehr gefreut in meiner alten Heimat spielen zu können”. Straka wird am Mittwoch wieder die Reise in die USA zur Web.com Tour antreten.

Matthias Schwab spielt gut, man merkt ihm aber den Erwartungsdruck an. Schwab bekannt dafür mental stark zu sein, kämpft wie ein Löwe und mit der 71 (-1) reicht es am Ende für ihn zu Platz 12. Rund 400 Fans haben Matthias bei seiner Runde begleitet und alle sind der Meinung, dass wir mit dem jungen Rohrmooser noch viel Freude haben werden.

Wir gratulieren dem Finnen Mikko Korhonen (Fin) zu seinem überlegenen Sieg und der Shot Clock. Alle sind von dem Format überzeugt, selbst der Golf Channel ist extra angereist um sich von dem neuen Format ein bild zu machen.

Livescoring

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